Ausstellung Konstanz

19.03.2006

Vernissage im Konstanzer Kulturzentrum am Münster

 

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Reges Publikumsinteresse fand am Sonntag, dem 19. März die Eröffnung der Ausstellung »Jüdische Jugend heute in Deutschland« in der Galerie im Turm des Kulturzentrums am Münster. Rund 250 Gäste besuchten die Vernissage.

 

Die Eröffnungsrede hielt Horst Frank, Oberbürgermeister der Stadt Konstanz und zugleich Schirmherr der Konstanzer Ausstellung. Er sieht in den Begegnungen der Studenten der HTWG Konstanz mit jungen Juden quer durch die Republik ein Zeichen der Hoffnung; jüdisches Leben habe wieder eine Gegenwart und eine Zukunft in Deutschland.

 

Daniela Di Lena und Jörg Schwertfeger stellten in einer Präsentation die dokumentarische Arbeitsweise der neunköpfigen Studentengruppe vor, die die Ausstellung entwickelt hat. In der Präsentation waren bereits erste Ausschnitte des Dokumentarfilms zu sehen, der zur Finissage der Konstanzer Ausstellung am 30. April erstmals komplett gezeigt wird. Für die Filmausschnitte gab es Szenenapplaus, ebenso für die Erläuterungen zum Fotokonzept und zum dokumentarischen Arbeiten der Studenten.

 

Projektleiter Prof. Dr. Volker Friedrich schloss sich in seiner Ansprache dem Dank der Studenten an die Förderer, Sponsoren und Spender ausdrücklich an; ohne sie sei solch ein Projekt nicht auf die Beine zu stellen. Friedrich hob dabei ausdrücklich die Unterstützung der Stadt Konstanz hervor. Die Vernissage im »Wolkenstein-Saal« des Kulturzentrum wurde musikalisch umrahmt von Cordula Boehm und Wolfgang Keil, die jiddische Lieder vortrugen.

 

Im Anschluss strömten die Vernissage-Gäste in die Galerie und zeigten sich begeistert und beeindruckt von den Exponaten. Nicht allein die Fotografien und Magazine wurden fleißig studiert, viele Besucher waren auch auf die Hörstationen im Obergeschoss neugierig. Dort lassen sich Auszüge aus den Interviews anhören.

 

Die Konstanzer Ausstellung fand bereits ein großes Echo in den Medien. Nicht nur regional wird darüber berichtet, auch der Deutschlandfunk sowie der Südwestrundfunk im Fernsehen und im Hörfunk haben Beiträge anlässlich der Vernissage ausgestrahlt.

 

Nach dem Abspann berichtete Prof. Andreas P. Bechtold, der die Studenten beim Erarbeiten des Filmes betreute, von so manchem Abenteuer während der Produktion. Bechtold dankte allen Beteiligten und rief die neun Studenten der Projektgruppe auf die Bühne, ebenso wie Arne Junker, den Komponisten der Filmmusik, und Ingo Tuletz vom SAE-Institut Leipzig, wo die Tonmischung vorgenommen worden war. Mit der Filmpremiere ging die Ausstellung in Konstanz zu Ende. Die Ausstellung sei, so Waltraut Liebl-Kopitzki, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Konstanz, in ihrer Begrüßung, »hervorragend angenommen« worden. Das freue sie, weil es sich um ein Projekt von Jugendlichen handele, »die zeigen, was machbar ist und was sie können«.

 

Der Rektor der Hochschule Konstanz, Prof. Olaf Harder, sagte in seiner Ansprache: »Sie sind mit Ihrem Film nah an der Wirklichkeit, mitten im Leben, und zum Ausdruck kommt eine seltene Authentizität und Offenheit aller Beteiligten.« Er dankte der Stadt Konstanz und den Sponsoren für die Unterstützung des Projektes. Zuvor hatte Harder die Verdienste von Paul Spiegel gewürdigt: »Wir werden nie vergessen, was Paul Spiegel für die Integration der jüdischen Gemeinden in Deutschland, für die Demokratie und den interkulturellen und interreligiösen Dialog geleistet hat.«

 

Der Dokumentarfilm »Fisch und Vogel – Begegnungen mit jungen Juden« ist nun auf DVD und VHS erhältlich. Der Film ist beim Verlag fechnermedia per Internet zu beziehen.

 

HOCHSCHULE KONSTANZ

Fakultät Architektur
und Gestaltung

Studiengang 
Kommunikationsdesign


Brauneggerstraße 55
78462 Konstanz

Projektleitung:
Prof. Dr. Volker Friedrich
fried(at)htwg-konstanz(dot)de
Tel.: 0 75 31 / 206 - 659
Fax: 0 75 31 / 206 - 855

Spendenkonto:
Baden-Württembergische
Bank Konstanz
Konto 7 486 501 267
BLZ 600 501 01
Verwendungszweck: jj11218

Kontakt:
juedischejugend2005
@ag.htwg-konstanz.de


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